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Archive for the ‘Nützliche Links’ Category

Wer kennt das nicht: Man hat ein Buch bestellt – z.B. bei Amazon – und wartet sehnsüchtig auf die E-Mail, die endlich, endlich den Versand bestätigt. Man hat verschiedene Alternativen: Das Mailprogramm alle fünf Minuten aufrufen, um nachzusehen, es die ganze Zeit im Hintergrund laufen lassen (was Rechner etwas älteren Semesters erfahrungsgemäß manchmal ein wenig überstrapaziert 😉 ) … oder man benutzt Chat-Programme wie Trillian oder Miranda, die nebenher auch noch – einige – Mailaccounts checken können. Einige eben nur, denn irgendeine Art von Mailaccount (oftmals POP3) befindet sich fast immer auf der Ausnahmeliste.

Man kann allerdings auch POP Peeper verwenden. Ein kleines, nettes Freeware-Programm, das sich friedlich und unauffällig im Hintergrund bleibt und in beliebig einstellbaren Zeitabständen nachsieht, ob es E-Mail-Neuzugänge gibt. Abgedeckt sind: POP3, IMAP (mit dem man z.B: AOL, AIM; Netscape, FastMail u.a. abrufen kann), SMTP; GMail, Hotmail\MSN\LiveMail, Yahoo, Mail.com, MyWay, Excite, Lycos.com,RediffMail, Juno und NetZero. Donnerwetter 😉 ! Man kann so viele Accounts einstellen, wie man möchte und ihnen sogar unterschiedliche Benachrichtigungs-Töne, -Zeiten und -Arten zuweisen. Man kann sich an die E-Mails erinnern lassen, sie direkt im POP-Peeper in Vorschau, als Header oder vollständig anzeigen lassen, auf Mausklick das Haupt-Mailprogramm öffnen oder sogar über den POP-Peeper schlichte Textnachrichten schnell als Antwort zurückschicken, ohne erst den Umweg über Thunderbird, Outlook und Co. zu gehen. Und, für Leute, die hin und wieder wichtige Nachrichten verschicken oder bekommen, die sie nicht verlieren möchten: POP-Peeper kann in einem frei wählbaren Verzeichnis Kopien aller nicht gelöschten Mails ablegen – für den Fall, dass das eigentliche E-Mail Programm unversehens den Geist aufgibt und die gesammelten Werke mit sich in den Abgrund des Vergessens reißt. (Wie gut diese Speicherfunktion tatsächlich funktioniert, das wird sich bei mir allerdings erst im Verlaufe eines ausführlicheren Praxistests erweisen – also am Besten erst einmal selbst ein Weilchen ausprobieren, ehe man sich blind darauf verlässt 😉  !)

Das schönste aber ist: POP-Peeper ist denkbar bedienungsfreundlich. Er importiert sämtliche Accounteinstellungen bei der Installation aus bereits vorhandenen Mail-Programmen, erinnert den Nutzer daran, doch bitte die Passwörter einzugeben und hat eine angenehm übersichtliche Oberfläche. Gut, diese hat den unverwechselbaren Charme von Windows 3.1 und verträgt sich, leider, nicht mit lustigen „Und-die-Welt-wird-bunt“-Programmen zur Windowsverschönerung (wie etwa Windowblinds). Aber wer sich an dem spartanischen Äußeren nicht stört, der hat hier ein nützliches, stabiles Programm, das völlig kostenlos, aber beileibe nicht umsonst ist. Und, so am Rande: POP-Peeper versteht sich mit dem verufenen, aber ja doch ab und an genutzten, Windows Vista, bisher ganz vorzüglich 😉 .

Ach ja, am Schluss kleiner Tipp für G-Mail Nutzer: Den G-Mail Account sollte man über POP3 umleiten lassen (siehe FAQ-Seite der POP-Peeper-Homepage) und das SSL-Plugin herunterladen, dann gibt es keine Probleme.

Und jetzt: Viel Spaß beim auf Bücher warten 🙂 !

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Freeware-Packprogramm

Etwas ungewöhnlich für die literarische Teestube, aber so nützlich, dass ich es eventuellen Lesern nicht vorenthalten wollte, ist „IZArc“. Es handelt sich um ein Freeware-Packprogramm, das – völlig gratis, ohne Testversion, Werbebanner, Adware oder ähnliche Störenfriede – alle gängigen (und weniger gängigen) Archivformate (rar, zip usw. usf.) entpacken kann. Das Packen von Dateien ist ebenfalls möglich in eine ganze Reihe (nicht alle) dieser Formate (darunter zip und 7zip, nicht aber rar). Sogar selbstentpackende Archive können erstellt werden (falls jemand so etwas braucht). Und ein Vorteil gegenüber manch anderen Freeware-Packprogrammen ist: Es verfügt über unzählige – jederzeit auswählbare – Sprachversionen, ist übersichtlich aufgebaut und installiert und bedient sich zo einfach, dass selbst ein chronischer Technik-Laie wie ich es problemlos handhaben kann 😉 . Unter http://www.izarc.org/ findet sich die offizielle Website mit dem Download und in der Wikipedia gibt es – für Interessierte – auch noch einen etwas „professionelleren“ Artikel zu diesem Programm.

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Ja, die Teestube ist grün geworden. Nicht nur, weil ich hoffe, dass die Farbe der Hoffnung angesichts trüben Winterwetters aufheiternd wirken könnte. Es handelt sich, recht banal, vor allem um den verzweifelten Versuch eines technischen Laien, die hübschen Zitate (siehe unten links auf der Seite) richtig anzeigen zu lassen  – „in grün“ sind sie aus unerfindlichen Gründen besser lesbar 😉 !

P.S.: die besagten Zitate, die thematisch so gut zur Teestube passen, habe ich „all4qotes“ zu verdanken, einer sehr reichhaltigen und nützlichen Zitatensammlung, die sogar ein RSS-Newsfeed mit Zufallszitaten aus auswählbaren Themengebieten und ähnliche, nette Bereicherungen für Homepages anbietet. Einfach mal reinstöbern, es lohnt sich!

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Amazon.de

Ja, ich gestehe es ein : ich mache nun doch beim Amazon-Partnerprogramm mit.peinlichuups.png Gewöhnlich neige ich, das sollte erwähnt sein, wirklich nicht dazu, für Geschäfte irgendeiner Art zu werben – und gewiss ist die literarische Teestube nicht der Ort, wo dies zukünftig zur Gewohnheit werden wird. Aber zum Einen habe ich wirklich selten mit einem Online-Versandhandel so ausschließlich gute Erfahrungen gemacht wie mit Amazon, sowohl hinsichtlich der Auswahl an Büchern wie auch in puncto Zuverlässigkeit. Da ist ein klein wenig Werbung wohl gerechtfertigt.

Naja … und zum Anderen, zugegeben, zählt jeder Cent, wenn man neues Lesefutter braucht!skeptisch.png Das wird jede leidenschaftliche Leseratte aus eigener Erfahrung wissen. 😉
Außerdem ist es für passionierte Viel-Leser vielleicht doch eine nützliche Information (falls sie es nicht ohnedies schon wissen), dass bei Amazon.de reine Buchbestellungen grundsätzlich versandkostenfrei verschickt werden (nach Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und in die Schweiz). Das ist – gerade wenn man nicht einmal jährlich eine Großbestellung, sondern lieber des Öfteren Einzelbücher ordern möchte – eine nicht zu vernachlässigende Möglichkeit, um Geld zu sparen. Hier geht es direkt zum Bücherstöbern:

Amazon.de

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Brawe-Ressourcen

Für alle, die sich für den Dichter Joachim Wilhelm von Brawe interessieren (zu dessen Drama „Der Freygeist“ hier in der Teestube vor einiger Zeit eine Zusammenfassung erschien) gibt es eine wunderbare Internetseite. Die von Frank Fischer und Jörg Riemer von der Universität Leipzig bereitgestellten „Brawe-Ressourcen“ bieten online Zugang zu Dokumenten und Texten, die „einen zusammenhängenden Blick auf Leben und Werk des mit 20 Jahren sehr jung verstorbenen Aufklärungsschriftstellers (1738-1758)“ eröffnen. (so im „Vorwort“ zu den Ressourcen). Über die übersichtliche Bibliografie gelangt man leicht zu den entsprechenden Textangeboten. Werke und Briefe Brawes finden sich ebenso wie zeitgenössische Rezensionen, Vorworte zu Brawe-Ausgaben oder neuere Forschunsliteratur. Selbst ein Bildarchiv ist vorhanden. Eine rundum gelungene, klar gegliederte Seite mit vielen interessanten Informationen – nicht nur für Studierende. Ein ausdrücklicher Dank gebührt den Verantwortlichen dafür, dass sie ursprünglich „nur“ für eine Neuausgabe des „Freygeists“ gesammeltes Material auf diese Weise uneigennützig der Allgemeinheit zugänglich machen.

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Literatur online

Jürgen Kühnle schreibt: „Ich besitze einige Bücher, die ich gerne öfters lesen möchte, aber auf Grund ihres Alters zu empfindlich sind. Da der Urheberschutz 70 Jahre nach dem Tod des Verfassers endet, kann ich diese Werke in elektronischer Form umsetzen und der Allgemeinheit zugänglich machen. Es handelt sich dabei nicht um einzelne Ausschnitte aus den Werken der Schriftsteller, sondern ich versuche jeweils das Gesamtwerk der wichtigsten Schriftsteller der deutschen Literatur vorzustellen.“ Damit ist schon das Wesentlichste über Literatur@www.Wissen-im-Netz.info gesagt. Derzeit verfügbar sind Werke von Anette Droste-Hülsoff, Wolfram von Eschenbach. Ludwig Ganghofer, Goethe, Schiller, Max Habicht, Karl Simrock und David Friedrich Weinland. Die Seite ist übersichtlich aufgebaut und alle Texte liegen in einem gut lesbaren Format vor, das sich auch ohne Probleme kopieren lässt. Im Falle der genannten Dichter bietet sich hier also eine echte Alternative zu dem bekannteren Projekt Gutenberg, das natürlich weitaus mehr Autoren abdeckt, aber meist nur eine Auswahl aus deren Werken bereitstellt. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Kühnle! 🙂

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Hier etwas für jeden, der unbedingt wissen wollte (aber, aber – wer wird hier von „müssen“ sprechen?? 😉 ), an welcher Stelle in seinem Gesamtwerk Immanuel Kant nun was gesagt hat. Die Universität Bonn bietet in ihrem „Bonner Kant-Korpus“ nicht nur sämtliche Kant-Texte in digitalisierter Form an. Der Korpus hat auch eine eigene Suchfunktion, mit der man bestimmte Begriffe aus den Kant-Texten (allen oder ausgewählten) herausfiltern kann.

Das kann zu recht interessanten philosophischen Erkenntnissen führen. So erfährt man zum Beispiel unter dem Suchbegriff „Mord“, dass Kant aus philosophischen Gründen die Todesstrafe als einzig angemessene Bestrafung für diesen ansah:

„Hat er aber gemordet, so muß er sterben. Es giebt hier kein Surrogat zur Befriedigung der Gerechtigkeit. Es ist keine Gleichartigkeit zwischen einem noch so kummervollen Leben und dem Tode, also auch keine Gleichheit des Verbrechens und der Wiedervergeltung, als durch den am Thäter gerichtlich vollzogenen, doch von aller Mißhandlung, welche die Menschheit in der leidenden Person zum Scheusal machen könnte, befreieten Tod.“ (Kant: AA VI, Die Metaphysik der Sitten. … , Seite 333)

Um aber zu rechtfertigen, dass man bei Kindsmörderinnen vielleicht doch Gnade walten lassen könnte, fand er eine ausgesprochen feinsinnige Begründung:

„Das uneheliche auf die Welt gekommene Kind ist außer dem Gesetz (denn das heißt Ehe), mithin auch außer dem Schutz desselben geboren. Es ist in das gemeine Wesen gleichsam eingeschlichen (wie verbotene Waare), so daß dieses seine Existenz (weil es billig auf diese Art nicht hätte existiren sollen), mithin auch seine Vernichtung ignoriren kann (…).“ (Kant: AA VI, Die Metaphysik der Sitten. …, Seite 336)

Das ist nun wahrlich eine faszinierende Argumentation: da das uneheliche (wohlgemerkt: nur das uneheliche) Kind sich in die Gesellschaft „eingeschlichen“ hat wie eine Schmuggelware, steht es außerhalb des Gesetzes eben dieser Gesellschaft – weshalb auch seine „Vernichtung“ nicht so streng geahndet werden muss wie bei einem vollwertigen Gesellschaftsmitglied…

Durchaus spannend also, was sich so alles findet, beim Stöbern durch Kants Werke. Und dank der Suchfunktion ist dieses Stöbern ungleich einfacher und schneller, als mit dem 23-bändigen Kant-Gesamtwerk auf dem Schoß. Ein Hoch auf die Universität Bonn für dieses fantastische Projekt!

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