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Archive for the ‘Allgemeine Bemerkungen’ Category

Gerd Scherm, der Autor des sprühend witzigen Romans „Der Nomadengott“, wird möglicherweise einen Mittelalterroman schreiben. Da er 2007 „Turmschreiber auf Burg Abenberg“ wird, einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden fränkischen Burg südlich von Nürnberg, will er offenbar die Gelegenheit nützen, an einem Roman zu arbeiten, der zu der Atmosphäre des „Schottenturms“ passt, in dem ihm für zwei Monate eine Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Außerdem sind wohl mehrere öffentliche Termine geplant: Lesungen, ein Workshop zum Thema „Geschichte erzählen“ und ein poetischer Wolfram von Eschenbach-Abend (Wolfram soll auf Burg Abenberg den größten Teil seiner Kindheit und Jugend verbracht haben).
Wer jetzt neugierig geworden ist, wie dieser „Schottenturm“ aussieht (oder gar einen Besuch der Veranstaltungen plant), kann sich auf der Homepage der Burg Abenberg hier einige Bilder (und den Anfahrtsweg) ansehen. Offenbar kann man im Schottenturm – außerhalb der zwei Monate, die im Sommer für den „Turmschreiber“ reserviert sind – auch selbst Übernachtungen buchen. All jenen, denen der Weg nach Abenberg doch ein wenig zu weit ist, bleibt leider nichts anderes übrig, als voller Spannung auf das Produkt der „Turmschreiberei“ Scherms zu warten.

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Ja, die Teestube ist grün geworden. Nicht nur, weil ich hoffe, dass die Farbe der Hoffnung angesichts trüben Winterwetters aufheiternd wirken könnte. Es handelt sich, recht banal, vor allem um den verzweifelten Versuch eines technischen Laien, die hübschen Zitate (siehe unten links auf der Seite) richtig anzeigen zu lassen  – „in grün“ sind sie aus unerfindlichen Gründen besser lesbar 😉 !

P.S.: die besagten Zitate, die thematisch so gut zur Teestube passen, habe ich „all4qotes“ zu verdanken, einer sehr reichhaltigen und nützlichen Zitatensammlung, die sogar ein RSS-Newsfeed mit Zufallszitaten aus auswählbaren Themengebieten und ähnliche, nette Bereicherungen für Homepages anbietet. Einfach mal reinstöbern, es lohnt sich!

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Amazon.de

Ja, ich gestehe es ein : ich mache nun doch beim Amazon-Partnerprogramm mit.peinlichuups.png Gewöhnlich neige ich, das sollte erwähnt sein, wirklich nicht dazu, für Geschäfte irgendeiner Art zu werben – und gewiss ist die literarische Teestube nicht der Ort, wo dies zukünftig zur Gewohnheit werden wird. Aber zum Einen habe ich wirklich selten mit einem Online-Versandhandel so ausschließlich gute Erfahrungen gemacht wie mit Amazon, sowohl hinsichtlich der Auswahl an Büchern wie auch in puncto Zuverlässigkeit. Da ist ein klein wenig Werbung wohl gerechtfertigt.

Naja … und zum Anderen, zugegeben, zählt jeder Cent, wenn man neues Lesefutter braucht!skeptisch.png Das wird jede leidenschaftliche Leseratte aus eigener Erfahrung wissen. 😉
Außerdem ist es für passionierte Viel-Leser vielleicht doch eine nützliche Information (falls sie es nicht ohnedies schon wissen), dass bei Amazon.de reine Buchbestellungen grundsätzlich versandkostenfrei verschickt werden (nach Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und in die Schweiz). Das ist – gerade wenn man nicht einmal jährlich eine Großbestellung, sondern lieber des Öfteren Einzelbücher ordern möchte – eine nicht zu vernachlässigende Möglichkeit, um Geld zu sparen. Hier geht es direkt zum Bücherstöbern:

Amazon.de

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Pressemitteilung:
Der Schriftsteller Gerd Scherm wird mit dem diesjährigen Friedrich-Baur-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet.
Die feierliche Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet am 22. Oktober 2006 auf Schloss Lichtenfels in Oberfranken statt.
Gerd Scherm wurde 1950 in Fürth geboren und lebt seit mehr als einem Jahrzehnt in einem alten Fachwerkgehöft in Colmberg-Binzwangen auf der Frankenhöhe. Der vielseitige Autor veröffentlicht Lyrik, Erzählungen, Satiren und Romane. Sein Roman „Der Nomadengott“ erschien vor zwei Monaten im Heyne Verlag.

Jetzt haben wir es also amtlich 😉 : die Bücher von Gerd Scherm sind lesenswert! Ganz besonders natürlich „Der Nomadengott“. Und für jene, die sich nicht erinnern: die Teestuben-Rezension zum „Nomadengott“ wurde hier am 15. Juni 2006 unter dem Titel „Ägypten – einmal anders“ veröffentlicht.

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Warum eine literarische Teestube? Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Mir fiel auf, dass sich, gab man die Suchbegriffe „Literatur“ und „Café“ in eine beliebige Suchmaschine ein, eine Unzahl von Tummelplätzen fand, wo sich leseversessene Kaffeetrinker austoben konnten.

Was aber ist mit überzeugten, leidenschaftlichen Teetrinkern, wie mir, die Kaffee allerhöchstens als Duftkerze zu würdigen wissen, aber von Buchhandlungen und Teeläden gleichermaßen magisch angezogen werden?

Eines war mir klar: hier bestand eine Marktlücke. Und so kam mir der Gedanke, eine literarische Teestube zu eröffnen. Das Äquivalent zu all jenen Literaturcafés, nur eben für die Teetrinker unter den Leseratten. Und worum es dabei geht?

Um Bücher und Tee natürlich. Um Bücher, die man an regnerischen Nachmittagen mit auf die Wohnzimmercouch nimmt, um darüber die Zeit zu vergessen. Und um die vielfältigen Tees, die man dabei trinken könnte. (Immerhin ist das hier eine Teestube 🙂 .)

Um einen Anfang zu machen, werde ich zunächst meine eigenen Erfahrungen sammeln. Rezensionen und Kommentare zu den Büchern, die ich gerade lese oder die ich liebe, und Empfehlungen zu fantastischen Teesorten, die ich entdeckt habe. Bei den Büchern darf dabei ein ebenso buntes Allerlei erwartet werden, wie bei den Tees. Es könnte sich um Goethes Werther handeln, aber auch um einen guten historischen Roman, um einen dicken, anspruchslosen Fantasy-Schmöker genauso, wie um ein wirklich gut geschriebenes Fachbuch zu Geschichte oder Literaturwissenschaft. So wie ich mich bei Tees, je nach Stimmungslage, mal für sündhaft süße Früchtetees begeistere, nur um dann am nächsten Tag wieder von einer kräftigen Schwarzteemischung zu schwärmen.

Vielleicht wird ja der eine oder andere gerade in der Vielfalt etwas für sich finden – sich angeregt fühlen, selbst ein wenig zu schmökern. Oder es gelingt mir sogar, einige Kaffeetrinker von der Unwiderstehlichkeit eines duftenden, wunderbaren, heißen Tees zu überzeugen.

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Widmung

Es mag ungewöhnlich scheinen, jemandem einen Blog zu widmen. Bücher werden gewidmet, Gedichte, Musikstücke und andere, anspruchsvolle Produkte künstlerischer Kreativität. Aber ein Blog? Eines jener abertausend flüchtigen "Internet-Tagebücher", mit denen wir neuerdings, glaubt man der Presse, geradezu überschwemmt werden? Leicht liefe man Gefahr, dass der so Bedachte die Geste missversteht.

Dennoch will ich es wagen, denn ich denke, dass die ungewöhnliche Blog-Widmung in diesem Falle als das verstanden werden wird, was sie ist: ein aus tiefster Seele kommendes Dankeschön. Ein Dank für alles, was gewesen ist und noch kommen wird, und vor allem ein Dank dafür, dass mir die Freude des Bloggens eröffnet wurde.

Denn ich gestehe, ich gehörte lange zu der Heerschar der Ungläubigen, die der plötzlich ausgebrochenen Leidenschaft für Bloggs und eigene Websites mit einer milde amüsierten Skepsis gegenüberstanden. Nicht, dass ich mir nicht vorstellen konnte zu schreiben. Nur fand ich, dass mir, vor meinem ersten Literaturnobelpreis und mindestens drei Bestsellern, eine öffentliche Meinungsäußerung kaum zukäme.

Dass es bei dem Bloggen aber gar nicht um vollkommene Schrifstellerei geht, sondern um ehrliche Begeisterung – darum spontane Einfälle, Gedanken und Ideen mit jemandem zu teilen, der vielleicht genauso viel Freude daran haben könnte, wie man selbst. Einfach so, weil die Möglichkeit besteht. Das war ein Gedanke, mit dem ich erst durch Michaels Blog-Imperium vertraut wurde.

Und so widme ich mein erstes Blog – meine erste öffentliche "Internetpräsenz" überhaupt – Michael Wolf. Meinem geliebten, wunderbaren, engelsgeduldigen Freund.

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